Der deutsche Arbeitsschutz gilt weltweit als vorbildlich

Dinge, wie Arbeitsschutz und Sozialversicherung, die für uns heute vertraut und selbstverständlich erscheinen, sind jedoch untrennbar mit der geschichtlichen Entwicklung der Industrialisierung verbunden.

Die Erkenntnis, den Arbeitsschutz in den Betrieben durch Experten zu erhöhen, hatte man bereits im 19. Jahrhundert. Erste Betriebsärzte und betriebliche Sicherheitsfachleute wurden integriert. 

Nach einigen Jahrzehnten der weiteren Entwicklung, war  der entscheidende Umbruch der 12. Internationalen Arbeitskonferenz 1929 in Genf zu verdanken. Sie empfahl die Einrichtung einer betrieblichen Sicherheitsorganisation durch Bestellung eines Sicherheitsbeamten und der Errichtung von Sicherheitsausschüssen sicherzustellen.

Weitere 20 Jahre später wurde in Berlin 1949 ein Arbeitsschutzgesetz mit Sicherheitsbeauftragten und einer betrieblichen Arbeitsschutzkommission erlassen. Der Durchbruch sollte jedoch erst in den 60er Jahren gelingen.

1962 empfahl die EWG-Kommission einen betriebsärztlichen Dienst in den Arbeitsstätten zu implementieren.

1971 legte die Bundesregierung einen Referentenentwurf für dieses Arbeitsschutzgesetz vor. Das Ergebnis war das „Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ kurz, Arbeitssicherheitsgesetz „ASIG“ vom 12.12.1973.

Es wurde die Grundlage zur Bildung eines modernen betrieblichen Gesundheitskonzeptes geschaffen, in denen die Elemente Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (Arbeitsschutz), Rehabilitation (Eingliederung) und Betriebliche Gesundheitsförderung, integriert werden konnten.

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